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Neues im Dezember 2012

Frohe Festtage!

Wir wünschen ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr! Und für die Zeit zwischen den Jahren haben wir wieder etwas zum Lesen und Anschauen für Euch:

Bis zum 23. Januar könnt Ihr hier das Lucia-Fest sehen, bei dem Benny und Helen Sjöholm auftraten.

Zusätzlich bedanken wir uns bei Christiane Brämer für die Übersetzung eines Interviews, das Agnetha im Jahr 2009 im Radio gab:

Lotta Bromé sprach am 17.09.2009 im schwedischen Radio P4 Extra mit Agnetha Fältskog

Lotta: Was gibt es heute und diese Woche? Natürlich ist dies auch wieder eine spezielle Woche. Diejenigen, die schon diese Woche zugehört haben, wissen, dass wir diese Woche eine Agnetha-Fältskog-Woche auf P4 Extra haben. Wir haben schon Songs aus den Sechzigern, Siebzigern, Achtzigern und 2004 gehört. Der erste Song wurde von Agnetha komponiert und hieß "Jag Var Så Kär". Wir hörten ihn am Montag. Er kam auch in die "Kvällstoppen" und wurde ihr erster Nummer-Eins-Hit.

Aber deinen ersten Song "Två Små Troll" hast du mit Sechs Jahren geschrieben; ist das richtig, Agnetha?

Agnetha: Ja, das tat ich. Vielleicht war ich auch erst Fünf. Auf jeden Fall war es in einem frühen Alter.

Lotta: Ein großes und warmes Willkommen auf P4 extra.

Agnetha: Dankeschön.

Lotta: Wie hört sich dieser Song "Två Små Troll" an?

Agnetha: Hmm, wie geht der noch? (singt den Song): „Två små troll träffades en dag. Två små troll lekte med varann.“ – so ungefähr. Es war nicht viel mehr; daher ist es ein kurzes Lied.

Lotta: Hast du beim Komponieren immer Klavier gespielt oder immer ohne gesungen?

Agnetha: Es war von Anfang an immer mit dem Klavier, als ich entdeckte, dass ich mit dem Klavier Melodien spielen konnte. Und ich begann sehr früh damit. So könnte man sagen, dass ich mir das selbst autodidaktisch beigebracht habe. Erst viel später nahm ich Stunden.

Lotta: War es nicht in den Shows deines Vaters, als du dein Debüt hattest?

Agnetha: Mein Vater war das, was man einen Variete König in Småland nennen würde. Er hatte seine eigenen Tänzer. Er spielte die Gitarre, sang und schrieb Volkballaden und meistens auch Texte. So denke ich, dass ich diesen Teil von ihm habe.

Lotta: War er lustig in diesen Shows?

Agnetha: Er war sehr lustig als Person. Ich sah nie diese Shows, denn sie fanden vor meiner Geburt statt.

Lotta: Hättest du diese Shows gerne gesehen?

Agnetha: Sicherlich, das wäre schön gewesen. Ich habe Fotos aus dieser Zeit gesehen, und später war ich selber mit andern Mädchen in solchen Shows.

Lotta: Welches war deine erste Variete Show?

Agnetha (lacht): Es waren hauptsächlich kleine Produktionen in Småland; so mussten wir nicht weit reisen. Alles war auf einer kleinen Skala..  

Lotta: Was passierte mit deinem småländischen Dialekt; wo ist er geblieben?

Agnetha: Ja, er ist verschwunden. Ich zählte kürzlich, wie viele Jahre ich in Stockholm gelebt habe. Und ich rechnete aus, dass es viel mehr Jahre waren, wie ich in Jönköping gelebt habe. Ich ging aus Jönköping weg, als ich 18 war. So verschwand der Dialekt auf natürliche Weise. Ich habe nichts dazu getan.

Lotta (mit einem småländischen Dialekt): Aber du könntest Småländisch sprechen, wenn es nötig wäre?

Agnetha (auch mit småländischem Dialekt): Ja, ich kann noch Småländisch sprechen. Aber ich muss mich anstrengen, es zu tun. (Mit normaler Stimme): Es geht sehr einfach, wenn ich zum Beispiel mit meiner Schwester spreche.

Lotta: Es ist bei mir das Gleiche mit västgötskan. Es kommt, wenn ich mit jemandem aus Skövde spreche. Du warst Dreizehn Jahre alt, als du mit deiner ersten Gruppe begonnen hast. Was für Musik habt ihr damals gemacht?

Agnetha: Du meinst die Mädchen, mit denen ich damals gespielt habe?

Ja, es waren meine eigenen Songs, die wir auf Partys spielten. Es war alles sehr unspektakulär. Aber als ich begann, in einer Tanzband zu singen, wurde alles ein bisschen Ernster. Da war ich Fünfzehn.

Lotta: Frida erzählte mir, dass es Altersgrenzen gab, wie jung man sein durfte, um in einer Band singen zu dürfen. Aber sie log über ihr Alter.

Agnetha: Vielleicht gab es solche Grenzen. Vielleicht musste man Fünfzehn oder so sein. 

Lotta: Also hattest du letztlich das richtige Alter.

Agnetha (lacht): Wahrscheinlich. Aber es war, wenn ich jetzt zurückdenke, für meine Mutter und meinen Vater trotzdem ein sorgenvolles Gefühl.

Lotta: Machten sie sich Sorgen, wenn du auf Tour gegangen bist?

Agnetha: Ja, das machten sie, weil wir alles bereisten und sogar dann auch zurück in einem Bus, weißt du, und es war spät in der Nacht, und wir kamen erst früh am Morgen wieder nach Hause. So sorgten sie sich verständlicherweise.

Lotta: Wir begannen diese Unterhaltung damit, darüber zu sprechen, wie du mit fünf Jahren begonnen hast, am Klavier Songs zu schreiben.  

Hast du eine Idee, wie viele Songs du geschrieben hast?

Agnetha: Nein, nicht wirklich. Aber es waren viele Songs. Meine kreativste Periode war zwischen Zwanzig und Fünfunddreißig und besonders in den Jahren, als wir mit ABBA arbeiteten. Ich arbeitete in dem Sinne doppelt, weil ich in dieser Zeit auch einige Soloproduktionen machte. Und ich machte die zwei Alben mit meinen Kindern; eine Weihnachts-CD und eine Kinder-CD; eine mit Linda und eine mit Christian.

Lotta: Und auch noch Soloalben.

Agnetha: Ja, das stimmt.

Lotta: Es war die letzte Aufnahme in Schwedisch oder sollte ich sagen die Jüngste? Wird es eine Weitere geben?

Agnetha (lacht): Ich wünschte, ich könnte sagen, dass ich an etwas arbeite. Aber das ist nicht der Fall, da es so viele andere Dinge in meinem Leben gibt. Ich denke, ich hatte meine kreative Periode, und ich denke, sie liegt hinter mir. Manchmal bekomme ich Ideen, aber es bleiben nur Ideen und Ich stelle sie sozusagen in das Regal.

Lotta: Ich habe versucht zu zählen, wie viele Singles du veröffentlicht hast. Und wenn ich richtig gezählt habe, sind es Dreiundvierzig.

Agnetha: Ja, das hört sich richtig an.

Lotta: Du hattest auch eine Karriere in Deutschland; kannst du dich hieran noch erinnern?

(Der Song „Wer schreibt heut noch Liebesbriefe“ wird gespielt)

Agnetha: Könnte es „Fragezeichen mag ich nicht“ sein?

Lotta: Könnte es sein, aber es war „Wer schreibt heut noch Liebesbriefe“. (übersetzt es auf Schwedisch).

Agnetha: Ja, das ist korrekt. Ich machte viele dieser Songs in Deutschland und ich hatte den Vorteil, dass ich Deutsch-Lesen in der Schule hatte. So hatte ich damit keine Probleme. Ich musste einfach nur anfangen zu singen (lacht).

Lotta: Wie ist dein Deutsch heutzutage? Bist du noch gut darin?

Agnetha: Nein, nicht mehr, da ich es nicht mehr gebrauche. Aber trotzdem ist es noch da. Ich habe viel in Deutschland gearbeitet und Aufnahmen dort gemacht, und ich habe auch für sechs Monate dort gelebt.

Lotta: Du hattest einen deutschen Freund; den Produzenten, nicht wahr?

Agnetha: Ja, hatte ich; das ist richtig.

Lotta: Viele Dinge passieren in einem Leben.

Agnetha (lacht): Ja, das stimmt.

Lotta: Du sagtest, dass du Ideen bekommst, etwas zu tun. Was tust du an Tagen – spielst du auf dem Klavier?

Agnetha: Ja, es passiert, dass ich spiele und Melodien heraus kommen. Aber meistens mache ich das mit meinen Enkelkindern, die ich habe. Und Enkelkinder zu haben, ist ein himmlisches Geschenk. So versuche ich, Ihnen ein bisschen was beizubringen. Aber abgesehen davon tue ich alles, fast alles; außer Musik.

Lotta: Was zum Beispiel?

Agnetha: Wir haben hier eine große Farm. So gibt es immer etwas, das getan werden muss. Dann sind da meine Kinder und Enkelkinder; das tägliche leben, das, wie du weißt, mit allem kommt, was da ist.

Lotta: Also ist es die Familie, um die du dich am meisten kümmerst?

Agnetha: Ja, das mache ich, und ich habe das immer gemacht.

Lotta: Ach übrigens, bist du eine gute Köchin?

Agnetha (lacht): Bist du hungrig oder..?

Lotta: Gerade ein bisschen.

(Im Hintergrund hört man Agnetha laut lachen).

Was würdest du für mich kochen?

Agnetha: Im Moment ist nichts auf dem Herd. Aber ich bekomme Ideen, wenn es Zeit fürs Essen ist.

Lotta: Als ich letzte Woche mit Frida gesprochen habe, sagte sie, dass ihr bei eurem letzten Treffen über die Wichtigkeit der Inspiration gesprochen habt. Wenn ihr wieder etwas Neues machen wollt, müsst ihr wirklich inspiriert sein.

Agnetha: Ja, es ist sehr schwierig in anderer Weise; speziell in meinem Alter. Ich meine, wir haben beide – Frida und ich – so unglaublich viel mit ABBA und unseren Solokarrieren gemacht. Es ist schwer, eine neue Herausforderung zu finden; etwas zu tun, das mich wirklich motivieren würde.

Ich hatte zum Beispiel die Idee, schwedische Volkballaden aufzunehmen. Es gibt so viele, wunderschöne Songs in dieser Kategorie. Aber am Ende habe ich es nicht umgesetzt. Es ist schwierig. Man muss sich Zeit nehmen, um irgend wo weg zu gehen und es wirklich tun zu können.

Lotta: Denkst du, dass an dich besonders hohe Erwartungen gestellt werden, weil du eine „lebende Legende“ bist?

Agnetha: Teilweise beeinflusst mich das auch. Aber es würde mich nicht stoppen, wenn ich genug motiviert wäre, etwas Neues zu tun.

Lotta: Man könnte denken, dass du sehr schüchtern bist. Aber du bist sehr entschlossen, wenn es etwas gibt, dass du tun möchtest.

Agnetha: Ja, ich bin eine starke Kombination von beidem. Die Schüchternheit ist in einer Weise noch da. Es ist die Sache, sich ganz zeigen zu müssen, die mich erschreckt. Ich habe die Arbeit im Studio immer mehr gemocht, als auf der Bühne zu sein. Aber auch dort machte es manchmal viel Spaß. Es ist lustig Dinge zu tun, obwohl du denkst, dass du sie nicht gut kannst.

Mit ABBA hatten wir keine Wahl. Wir mussten mehr oder weniger auf die Bühne gehen und es tun; auch wenn wir uns nicht gut gefühlt haben. Wenn man sich gut fühlt, ist das kein Problem. Aber man fühlt sich nicht die ganze Zeit über gut.

Lotta: So verstehe ich nun, dass es sich besser anfühlt, wenn du entscheiden kannst, ob du etwas tun möchtest und ob du gesehen werden möchtest oder nicht.

Agnetha: Ja, genau. Aber ich fühle heute unglaubliche Demut und Dankbarkeit für das, was wir geschaffen haben und dass die Musik noch weiter lebt.

Lotta: Hast du von dem Tribut-Konzert im Hyde Park letzten Sonntag gehört?

Agnetha: Ja, ich wusste davon, und es ist absolut fantastisch.

Lotta: Es waren Chaka Khan und Kylie Minogue, die zu erwähnen sind, um euch mit Singen der ABBA-Songs zu ehren, und Vierzigtausend Briten waren gekommen und trotzten dem Wetter und Wind.

Agnetha: Es ist total fantastisch, und es scheint kein Ende zu geben. Unsere Musik wird ein Teil der Geschichte sein.

Lotta: Björn und Benny waren auf der Bühne. Ich denke, ihr wart auch eingeladen?

Agnetha (lacht): Nun, ich bin nicht so gut im Reisen. Ich war nicht so oft anwesend, wenn solche Veranstaltungen wie diese stattgefunden haben. Und es ist nicht, weil ich das nicht möchte, sondern weil es schwer für mich ist, es zu tun.

Lotta: Fliegen macht dir nicht so großen Spaß, richtig?

Agnetha (lacht): Nein, aber ich habe angefangen, das auch zu lernen.

Lotta: Du machst weiter, damit zu kämpfen.

Agnetha: Ja, man weiß nie, wie es enden wird.

Lotta: Wir hatten das Vergnügen, eine Agnetha-Woche zu haben. Wenn du selber auswählen könntest – welchen Song würdest du wählen?

Agnetha (seufzt): Oh - "Då Finns Du Hos Mig".

Lotta: Erzähle mir etwas über diesen Song.

Agnetha: Es ist einer meiner Favoriten. Ich habe nicht realisiert, dass ich ihn geschrieben habe. Er ist sehr besonders. Ich kann dir nicht sagen, was es ist, aber ich denke, er ist gut.

Lotta: Passiert es, Agnetha, dass du manchmal deine eigene Musik hörst?

Agnetha: Es passiert. Es passiert, wenn ich mich selber ein bisschen unsicher fühle und mein Selbstvertrauen in Augenblicken niedrig ist. Dann lege ich einige Songs auf, und dann denke ich: „Nun, das war am Ende gut.“

Und ich muss sagen, dass ich - wenn ich manchmal einige ABBA-Songs spiele – oft die Energie fühle. Und ich verstehe, was es ist, was Leute an der Musik schätzen. Weil wir wirklich alles gegeben haben; besonders die Energie. Unsere Stimmen waren am Besten. Ich denke, dass das, was wir geschaffen haben, sich immer gut anhören wird. Da gibt es nichts, worüber man sich beschweren kann. Wir waren auch sehr sorgfältig, und wir machten alles selber.

Lotta: Nun werden wir den Song hören, den du in deiner best Zeit geschrieben hast.

Agnetha: Danke.

Lotta: Schön, dass du hier mit uns auf P4 Extra warst.

Agnetha: Es war lustig; ist es nun zu Ende?

Lotta: Ja, für diese Zeit erst mal. Wir werden nun deinen Song hören.

Agnetha: Das hört sich gut an; Danke; auf Wiedersehen.

Lotta: Auf Wiedersehen.

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Werbung auf dem Flughafen Arlanda

Vor nicht allzu langer Zeit ließ Benny aus Protest das große ABBA-Bild auf dem Stockholmer Flughafen Arlanda entfernen. Nun sind ABBA doch wieder dort präsent: Eine Ausstellung wirbt für die Eröffnung des ABBA-Museums Anfang Mai 2013.

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Stuttgarter Dynamos präsentierten sich

Die Darsteller der 3 Dynamos aus der ab 14. Februar beginnenden MAMMA MIA!-Aufführung im Stage Palladium Theater machten dieser Tage Werbung in der Stuttgarter Innenstadt: Betty Vermeulen (Tanja), Sabine Mayer (Donna) und Barbara Raunegger (Rosie).

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Grattis, Benny!

16.12.: Wir gratulieren Benny zu seinem heutigen Geburtstag.

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BAO-Tournee 2013

Das Benny Andersson Orkester (BAO) mit den Solisten Helen Sjöholm und Tommy Körberg hat seine Termine für die Sommer-Tournee des Jahres 2013 veröffentlicht:

18. Juli 2013 - Göteborg, Trädgårdsföreningen

19. Juli 2013 - Helsingborg, Sofiero Slott

20. Juli 2013 - Kalmar, Skälby Gård

21. Juli 2013 - Trosa, Hamnplan

24. Juli 2013 - Piteå, Norrstrandsbadet

25. Juli 2013 - Sundsvall, Norra Berget

26. Juli 2013 - Leksand, Sammilsdalsgropen

27. Juli 2013 - Stockholm, Sjöhistoriska

Der Kartenverkauf beginnt am 12. Dezember 2012.

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7. Mai 2013: Schwedische Hall Of Fame öffnet

Ab 7. Mai nächsten Jahres können Fans endlich die langersehnte ABBA-Ausstellung im Museum besuchen. Wie berichtet, wird sie ein Teil der Schwedischen Hall Of Fame sein, die am 7. Mai 2013 ihre Türen für Publikum öffnet. 

Der Ticketverkauf für die ersten 3 Wochen (7. - 31. Mai 2013) beginnt am 13. Dezember 2012. Die Karten, die für das gesamte Gebäude gelten, kosten 195 SEK (ca 22,50 €) für Erwachsene und 50 SEK (ca. 5,80 €) für Kinder unter 8 Jahren und sind auf Grund der großen Nachfrage nur für bestimmte Zeitfenster zu erwerben. Vor Ort wird es für spontane Besucher ein begrenztes Ticketkontigent an den Kassen geben.

Die Schwedische Hall Of Fame befindet sich in Stockholm auf der Insel Djurgården im Djurgårdsvägen 68. Das Gebäude hat eine Ausstellungsfläche von über 2.000 m², ist insgesamt aber 5.000 m² groß. Davon wird ABBA The Museum einen bedeutenden Teil für sich in Anspruch nehmen.

Mattias Hansson, Geschäftsführer von ABBA The Museum, erklärt: "Wir wollen schon ab dem Eröffnungstag für jeden zugänglich sein. Da viele Musikinteressierte und ABBA-Fans nicht in Schweden leben, wollen wir durch den frühzeitigen Ticketverkauf auch ihnen die Möglichkeit geben, den ersten Besuch zu einem einzigartigen Erlebnis zu machen."

Dank an Michael Herden für diese Nachricht.

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Lucia-Tag: Benny und Helen Sjöholm im TV

Nicht vergessen: Der 13. Dezember ist in Schweden der Lucia-Tag. Aus diesem Anlass findet in der Uppsaler Kirche eine morgendliche Veranstaltung statt, an der u. a. Benny zusammen mit einigen BAO-Mitgliedern und Helen Sjöholm teilnehmen werden. Dies wird vom schwedischen Fernsehen morgens übertragen und abends wiederholt.

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ABBA-Stichtag auf WDR2 nachhören

Wer den ca. 4:30 min. langen "Stichtag" auf WDR2 nicht live mithören konnte, kann dies hier unter dem Datum 11. Dezember 1982 nachholen.

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ABBA-Stichtag auf WDR2

In seiner Reihe "Stichtag" widmet sich Radio WDR2 am Dienstag, 11. Dezember, um 09:40 Uhr und um 17:40 Uhr dem Thema ABBA. Im Interview ist Alain Barthel von ABBA.de zu hören.

Und aus gleichem Anlass ein Beitrag, in dem Regina Grafunder von ABBA-Intermezzo zitiert wird.

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Motörhead würdigt ABBA-Songs

Immer wieder huldigen Musiker den Songs von ABBA. Diesmal macht es eine der härtesten Metal-Bands der Welt, die selbst seit 1975 unterwegs sind: Motörhead.

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Spotify und ABBA-Ausstellung

Die schwedische Internet-Musikseite spotify und die Stockholmer ABBA-Ausstellung planen eine Zusammenarbeit. Näheres auf deutsch und in schwedisch.

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Benny-Interview im SvD

Benny gab dem schwedischen Svenska Dagbladet ein sehr emotionales Interview über seine Suche nach neuen Melodien, dem aktuellen BAO-Weihnachtsalbum und der Eröffnung des ABBA-Museums im nächsten Jahr. Auszüge aus dem Inhalt:

Nach mehr als 50 Jahren und über 400 Millionen verkaufter CDs gibt Benny nicht auf, immer wieder neue Melodien zu kreieren. Täglich verbringt er mehrere Stunden mit der Suche danach. Der Raum, in dem ihn die Inspiration erreicht, ist klein mit gerade mal Platz für ein großes Piano, einige Stühle, einen PC und ein Mischpult im 80er Jahre-Stil. Dort schrieb er "Kristina", die Hits des Benny Anderssons Orkester (BAO) und arbeitet z. Z. am neuen Musical "Hjälp sökes".

Das vor kurzem erschienen Weihnachtsalbum "Tomten har akt hem" war nicht geplant, es entstand einfach, inspiriert durch Musik von Franz Schubert.

BAO gründete sich, weil Benny anfänglich dachte, dort könnte die Musik gespielt werden, die zu niemand anderem passte. Inzwischen weiß er um die Bedeutung von BAO.

Beim Komponieren entsteht viel Unbrauchbares. An das allererste Glücksgefühl einer gelungenen Komposition erinnert sich Benny bei dem Titel "Sunny Girl", den er vor mehr als 40 Jahren für die Hep Stars schrieb. Dieses Gefühl ist seitdem geblieben: Benny fühlt etwas in sich, auf das er physisch reagiert. Er nimmt Kontakt auf, und es spricht zu ihm. Genau deshalb komponiert er immer weiter. Bei "Kristina" geriet er an seine Grenzen.

Die Idee eines ABBA-Museums zu seinen Lebzeiten, gefiel Benny nie - es sollte lieber nach dem Ableben entstehen. Ein Teil der Schwedischen Hall Of Fame zu werden, gefällt ihm wesentlich besser.

Und selbstverständlich werden ABBA keine Reunion beim ESC, der 2013 in Schweden stattfinden, erleben.

 

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